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SUMMARY:Öffentliche Stadtführungen Diessenhofen
DESCRIPTION:Allgemeine Stadtführung:\\nBei dieser Führung entdecken die T
 eilnehmenden die historischen Highlights des Städtchens. Als Grenzort und
  Brückenkopf weist es eine lange und wechselhafte Geschichte auf. Diese i
 st anhand von archäologischen Spuren und Baudenkmälern wie der gedeckten
  Holzbrücke\, dem Unterhof\, der Stadtkirche\, dem Siegelturm und der alt
 en Stadtmauer zu erfahren. Wie die Herrschaftsgeschichte so ist auch die W
 irtschaftsgeschichte des 1178 mit dem Stadtrecht ausgestatteten Ortes span
 nend und eng mit dem Rhein als Wasserstrasse verbunden.\nBrunnenführung:\
 \nZum Erscheinungsbild der historischen Altstadt Diessenhofens gehören za
 hlreiche Brunnen\, die früher eine zentrale Stellung in der städtischen 
 Wasserversorgung einnahmen. Heute zieren die mit Blumen geschmückten\, mu
 nter vor sich hinplätschernden Wasserspender das Stadtbild und bieten im 
 Sommer eine willkommene Erfrischung für Passanten. Hansueli Ruch weiss vi
 el Spannendes über deren Entstehungsgeschichte und Besonderheiten zu erz
 ählen. Die Brunnenführung dauert je nach Wunsch der Gruppe eineinhalb bi
 s zwei Stunden in der Vollversion.\nTurmführung:\\nBis vor Kurzen kümmer
 te sich Hansueli Ruch noch persönlich um das Schlagwerk der Siegelturmuhr
 . Hoch oben im Siegelturm\, wo früher die Dokumente der Stadt aufbewahrt 
 wurden\, haben die Teilnehmenden einen unbeschreiblichen Blick auf die Alt
 stadt. Bei dieser Führung erfahren Interessierte\, woher der Hänkiturm s
 einen Namen hat und warum er eine prägnante Auskragung besitzt. Für die 
 Teilnahme an dieser Führung braucht es eine robuste Kondition zum Treppen
 steigen und gutes Schuhwerk.\nEhemalige jüdische Gewerbebetriebe Diessenh
 ofens:\\nSeit der eidgenössischen Niederlassungsfreiheit von 1868 gab es 
 in Diessenhofen jüdische Geschäfte und Fabriken. Bereits 1886 unterstand
  die 1883 gegründete Filiale der Gailinger Cigarrenfabrik im Toggenburger
 haus dem kantonalen Fabrikgesetz. Mit der Anbindung Diessenhofens an die B
 ahnlinie Schaffhausen-Kreuzlingen im Jahr 1894 erlebte das Städtchen eine
 n wirtschaftlichen Aufschwung\, der weitere Gewerbetreibende aus Gailingen
  anzog. Die Mehrheit der jüdischen Unternehmer\, welche in Diessenhofen e
 in Geschäft oder eine Fabrik betrieben\, lebten anfänglich mit ihren Fam
 ilien in Gailingen\, wo es bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges eine g
 rosse jüdische Glaubensgemeinschaft gab. Christine Kolitzus-Hanhart\, geb
 ürtige Diessenhoferin\, vermittelt mit dieser Führung ein vergessenes Ka
 pitel Lokalgeschichte.\nFührung «Türme\, Tore\, Pulverdampf»:\\nBei di
 eser Führung umrunden die Teilnehmenden die Altstadt Diessenhofen entspre
 chend dem Verlauf der Stadtmauer\, so wie in der von Matthäus Merian 1654
  publizierten Vedute (vgl. Abb. oben) erscheint. Sie erfahren\, wie die Ei
 dgenossen 1460 das österreichische Städtchen Diessenhofen übernahmen un
 d welche Folgen die Neckereien des Ritters Burkhard von Randegg für den H
 egauer Adel hatte. Oder warum der Lindauer Schiffsmann Hartriegel im Thär
 ris auf Wasser und Brot gesetzt wurde.  \\nWas war der Grund\, warum im G
 ries ein Schützenhaus gebaut wurde\, und was hat Napoleon III. mit Diesse
 nhofen zu tun? Erwin Müller\, Geschichtenforscher\, entführt auf dem Run
 dgang mit vielen «Anekdötli» und Erzählungen durch die bewegte Geschic
 hte des schönen Städtchens.\nFührung «Bunker\, Patrioten und Spione»:
 \\nWie schnell sich das Zusammenleben doch ändern kann\, der Rhein wieder
  zur Grenze und Diessenhofen zur Festung wird. \\nDie Bevölkerung hin un
 d her gerissen zwischen Angst\, Einschränkungen und Patriotismus. Zwische
 n Misstrauen und normalem Alltag\, geteilt in Patrioten und Sympathisanten
  zum «neuen Deutschland» und solchen\, welche weder noch waren. Soldaten
  im Städtchen\, Stacheldraht am Rhein\, Panzersperren auf allen Strassen.
  Man war bereit. \\nBei seinem Rundgang folgt Erwin Müller\, Geschichten
 forscher\, den Spuren einer bedrohlichen\, schwierigen Zeit und gibt einen
  Einblick ins Leben im Städtchen während dem 2. Weltkrieg.\nSchwaderloch
 -Führung:\\nSeine wichtigsten Akzente erhielt das Schwaderloch\, dessen N
 ame erstmals 1657 belegt ist\, im 16. Jahrhundert\, als die beiden monumen
 talen Amtshäuser gebaut wurden. Der Zwischenbereich entwickelte sich im 1
 7. und 18. Jahrhundert zu einem intensiv genutzten Gewerbegebiet mit Färb
 ereien\, Gerbereien und einer Badestube. Um 1900 verlagerte sich der indus
 trielle Schwerpunkt in andere Gebiete\, und die Fabrikationsgebäude an de
 r Rheinmauer machten einer Promenade Platz. Die Schwaderloch-Führung mit 
 Lucia Angela Cavegn beinhaltet eine Besichtigung der Rotfarb-Abteilung im 
 Museum kunst + wissen\, erläutert die Geschichte des Hänkiturms und die 
 wirtschaftliche Bedeutung des Hochrheins einst und heute. Sie führt entla
 ng des Rheins vom Oberen Amtshaus (heute Museum kunst + wissen) bis zum Gr
 edhaus und zur Schifflände.\nAuf den Spuren von Carl Roesch:\\nDie Stadtf
 ührung begibt sich auf die Spuren des bekannten Thurgauer Künstlers und 
 besucht im Städtchen Diessenhofen bedeutende Stationen seines Lebens und 
 Wirkens. Carl Roesch lebte und arbeitete in Diessenhofen. Von 1902 bis 190
 6 hatte er sein erstes Atelier in der Modelstecherwerkstatt der ehemaligen
  Rotfärberei im Oberen Amtshaus (dem heutigen Museumsgebäude). In den 19
 50er-Jahren engagierten sich beide für die Schaffung eines Textil- bzw. S
 toffdruckereimuseums\, das am 8. Dezember 1961 im Oberen Amtshaus feierlic
 h eröffnet wurde. In unmittelbarer Nähe des Museums befindet sich das eh
 emalige Künstleratelier an der Steinerstrasse 7b. Weitere Stationen der F
 ührung sind unter anderem das Primarschulhaus Diessenhofen\, für das Roe
 sch Jugendstil-Glasfenster geschaffen hat\, sowie der Friedhof\, wo sich e
 ine seiner bedeutendsten Mosaikarbeiten befindet.\nHaus zum Goldenen Leuen
  (Apothekermuseum):\\nDas Haus zum Goldenen Leuen beherbergt eine einzigar
 tige pharmaziehistorische Sammlung mit einer alten Apotheke\, historischen
  Utensilien und einer imposanten Bibliothek. Zum Haus gehören weitere kul
 turhistorische Raritäten und Kuriositäten\, die von der Stiftung und den
  Nachkommen der Apothekerfamilie sorgsam gepflegt und gehegt werden. Für 
 die Teilnahme an dieser Führung braucht es eine robuste Kondition zum Tre
 ppensteigen.
LOCATION:Diessenhofen\, 8253 Diessenhofen
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ORGANIZER:Lucia Angela Cavegn
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