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SUMMARY:Asal & Schupelius – Rising stars an Cello und Klavier
DESCRIPTION:Der eine zählt zu den spannendsten Nachwuchskünstlern der Wel
 t (Classic FM) und offenbart tiefgründige und wunderschöne Musik auf dem
  Cello (Daniel Hope). Der andere fasziniert durch die Einzigartigkeit sein
 es Klanges am Klavier und versetzt die Musikwelt in Staunen (Menahem Press
 ler). Beide begeistern durch die Intensität und Virtuosität ihres Spiels
 .\nJulius Asal\, Klavier\\nPhilipp Schupelius\, Violoncello\nProgramm\nSer
 gej Sergejewitsch Prokofjew (1891–1953): Sonate für Violoncello und Kla
 vier C-Dur\, op. 119\nAndante grave - Moderato - Allegro ma non troppo\nGe
 orge Gershwin (1898–1937): Three Preludes\nAllegro ben ritmato e deciso 
 - Andante con moto e poco rubato - Allegro ben ritmato e deciso\nClaude De
 bussy (1862–1918): Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll\, L. 135\n
 Prologue: Lent\, sostenuto e molto risoluto - Sérénade: Modérément ani
 mé - Finale: Animé\, léger et nerveux\n— Pause —\nGeorge Gershwin (
 1898–1937): The Man I Love\nSergej Wassiljewitsch Rachmaninow (1873–19
 43): Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll\, op. 19\nLento. Allegro m
 oderato - Allegro scherzando - Andante - Allegro mosso\nZwei große russis
 che Sonaten bilden den Rahmen des Programms – die C-Dur Sonate op. 119 v
 on Sergei Prokofiev und die g-Moll-Sonate op. 19 von Sergei Rachmaninoff. 
 So treffen hier zwei bedeutende Zeitgenossen\, zwei überragende Komponist
 enpersönlichkeiten aufeinander\, die zugleich wie gegensätzliche Pole er
 scheinen. Sie stehen exemplarisch für zwei sehr unterschiedliche\, aber g
 leichermaßen prägende Ausdruckswelten der russischen Musiktradition. \n
 Rachmaninows Stil ist durchdrungen von tiefer Melancholie\, von einer oftm
 als schwermütigen Emotionalität\, die unmittelbar berührt. Die kantable
  Melodik\, der reiche\, oft spätromantisch gefärbte harmonische Fluss\, 
 das Streben nach Ausdruckstiefe – all das macht seine Musik unverwechsel
 bar. Rachmaninoff spricht die Sprache des Herzens\, nahbar\, manchmal fast
  zu verletzlich in ihrer Offenheit. \\nSeinem emotionalen Klangkosmos ste
 ht die oft kantige\, moderne und von einem scharfen Witz durchzogene Musik
  Sergei Prokofievs gegenüber. Seine Ästhetik ist von Ironie\, Theaterhaf
 tigkeit und einem gewissen konstruktivistischen Gestus geprägt. Die Sonat
 e Op. 119 ist Musik\, die die Bühne sucht\, die mit Masken spielt – und
  mit Erwartungen bricht. \nDer Kontrast könnte also kaum größer sein. 
 Doch gerade diese Gegenüberstellung ist nicht zufällig\, sondern offenba
 rt die Spannbreite der russischen Musik des 20. Jahrhunderts in exemplaris
 cher Form. Zwischen diesen beiden Welten steht die d-Moll-Sonate von Claud
 e Debussy – gewissermaßen als Achse des Programms. Ihr reduzierter\, fa
 rblich nuancierter und viel feinerer Klang öffnet einen anderen Raum und 
 setzt einen Akzent konträr zu den spätromantischen Gesten der russischen
  Werke. Die Musik von George Gershwin verbindet Debussy und die Russen: Di
 e Three Preludes vor der Pause und The Man I Love danach stehen wie Pausen
 musik zwischen den Sonaten und doch geben sie eine ganz eigene Perspektive
  hinzu.  So entsteht eine dramaturgische Form\, die von Ost nach West\, v
 on Sonate zu Lied\, von Dichte zu Transparenz führt – und am Ende wiede
 r in die große russische Sonatentradition zurückkehrt.
LOCATION:Augustiner Chorherrenstift Öhningen\, Klosterplatz 3\, 78337 Öhn
 ingen (Deutschland)
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ORGANIZER:Höri Musiktage Bodensee/Kultur.Konvent.Öhningen (KKÖ)
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