Künstlerinnen kartografieren

Vor 175 Jahren kam die Porträtistin, Kunstschulleiterin und Weltreisende Jenny Hippenmeyer (1851–1911) auf die Welt. 75 Jahre ist es her, dass die Freilichtmalerin Martha Haffter (1873–1951) in Frauenfeld verstarb. Beide waren gebürtige Thurgauerinnen und ihr Leben lang künstlerisch aktiv, gingen jedoch - wie viele ihrer Kolleginnen - nach ihrem Tod vergessen. Wie kam es dazu?
Ausgehend von ihren Recherchen zu Martha Haffter nimmt die Kunsthistorikerin Monica Seidler-Hux die Teilnehmenden mit auf Spurenlese zu vergessenen beziehungsweise «verunsichtbarten» Thurgauer und Zürcher Künstlerinnen zwischen 1850 und 1950: Mathilde van Zuylen-Ammann, Jenny Hippenmeyer, Emma Bindschedler, Louise Breslau, Ottilie W. Roederstein, Elisabeth Thomann-Altenburger und weitere.
Gelegentlich sind es überraschende Orte, an denen wir fündig werden. Manchmal bleiben Wissenslücken. Aus zahlreichen Einzelfunden ergibt sich allmählich eine bessere Vorstellung von den Chancen und Lebensentwürfen dieser unkonventionellen Frauen, die an die Kunst glaubten und ihrem Ruf trotz Vorurteilen und Widerständen folgten.
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