Orgelfestival Arbon | Andrew Dewar (GB/FR)

Sein enormes Repertoire umspannst alle Epochen und eigene Bearbeitungen. Jüngst hat der britische Organist P. I. Tchaikowskys 5. Sinfonie für Orgel bearbeitet.
Programm
Peter I. Tschaykowsky
«Schicksals-Sinfonie»
Sinfonie Nr. 5 in e-moll, Opus 64
I. Andante – Allegro con anima
II. Andante cantabile, con alcuna licenza
III. Walzer. Allegro moderato
IV. Finale. Andante maestoso – Allegro vivace (Alla breve) – Meno mosso
Andrew Dewar ist ein herausragender Organist seiner Generation. Sein enormes Repertoire umspannst alle Epochen und eigene Bearbeitungen. Jüngst hat der britische Organist P. I. Tchaikovskys 5. Sinfonie für Orgel bearbeitet.
Andrew Dewar spielte bereits mit neun Jahren als Organist in seiner Heimat Yeovil (Somerset). Ein Stipendium an der Wells Cathedral School ermöglichte ihm 1996 bis 2000 Studien bei Rupert Gough, David Sanger, David Briggs (Improvisation) und Dr. David Ponsford (Cembalo). Nachdem er 1999 bis 2000 als Orgelstipendiat an der Kathedrale von Wells tätig war, setzte er seine Studien bei Prof. Dr. Ludger Lohmann an der Musikhochschule Stuttgart fort.
Dewar ist Preisträger eines der bedeutendsten Orgelwettbewerbe beim St. Alban’s International Organ Festival (2005) und gewann weitere erste Preise beim Plymouth-Orgelwettbewerb für junge Organisten, dem Felix Mendelssohn Bartholdy Wettbewerb in Berlin, dem Bach-Wettbewerb Wiesbaden und dem Pipeworks International Organ Competition in Dublin. Seine Konzertreisen bringen ihn regelmäßig zu berühmten Kirchen und Konzerthallen wie dem St. John’s Smith Square und dem King’s College Cambridge in London, dem Konzerthaus Berlin, dem Dom zu Passau sowie nach Russland und Nordamerika. Zusätzlich zu seiner Arbeit als Solorezitalist gibt er Meisterkurse und ist aktuell Jurymitglied beim Internationalen BACH/LISZT Wettbewerb in Weimar.
Andrew Dewar unterrichtet als Professor für Orgel am »Royal College of Music« in London und ist seit 2010 Organist an der »Cathédrale américaine de Paris« mit ihrer berühmten Cavaillé-Coll-Orgel. Sie wurde 1887 fertiggestellt und im gleichen Jahr vom französischen Organisten und Komponisten Alexandre Guilmant eingeweiht.


