23.05.2013
200‘000 Franken für «Kleine (Welt-)Geschichte des Arbeitens im Kanton Thurgau»

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit plant anlässlich seines 100-jährigen Bestehens im Jahr 2020 die Herausgabe einer Publikation zur Geschichte des Arbeitens im Kanton Thurgau. Der Regierungsrat beschliesst dafür einen Beitrag von 200‘000 Franken aus dem Lotteriesfonds.
Projektskizze von Stefan Keller
Das Buch zur Geschichte des Arbeitens soll ein Buch über den Arbeitsmarkt im Thurgau sein. Mit einer Projektskizze wurde der Thurgauer Journalist und Germanist Stefan Keller beauftragt. Das Projekt sieht vor, die Geschichte des Arbeitens im Thurgau anhand von Geschichten von Protagonisten und Protagonistinnen zu erzählen. Die Verknüpfung der individuellen Biografien mit regionalen und globalen Vorkommnissen soll entlang der Themen «Industrialisierung», «Kinderarbeit und Fabrikgesetz», «Hunger und Arbeit» und «Arbeitslosigkeit» geschehen. Um das Thema der Öffentlichkeit zu veranschaulichen, ist eine begleitende Ausstellung im Historischen Museum Thurgau angedacht.
Total 350‘000 Franken
Der Autor soll von einer Projektgruppe begleitet werden, die dem Regierungsrat regelmässig Zwischenbericht erstattet. Die Leitung der Projektgruppe obliegt dem Chef des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, Edgar G. Sidamgrotzki. Für die Publikation mit dem Titel «Kleine (Welt-)Geschichte des Arbeitens im Kanton Thurgau» wird mit Aufwendungen von total 350‘000 Franken gerechnet. Diese Kosten sollen durch Leistungen des Amtes für Wirtschaft und Arbeit (100‘000 Franken), durch Drittmittel sowie durch einen Lotteriefondsbeitrag gedeckt werden. Der Regierungsrat gewährt für das Buchprojekt wie gesagt den Beitrag von 200‘000 Franken aus dem Lotteriefonds. (id)
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