12.09.2024
30’000 Franken für eine bessere Akustik

Jahrelang hat der Verein Jugendmusik Kreuzlingen nach neuen Proberäumen gesucht. Jetzt sind sie gefunden. Der Kanton unterstützt die Ausstattung. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Der Regierungsrat hat dem Verein Jugendmusik Kreuzlingen für die akustische Ertüchtigung des neuen Orchestersaals und der Unterrichtsräume einen Beitrag von 30'000 Franken aus dem Lotteriefonds gewährt. Das gab der Kanton Thurgau in einer Medienmitteilung bekannt.
Der Verein besteht seit über 150 Jahren und ist eine erfolgreiche Ausbildungsstätte für Blasmusikerinnen und Blasmusiker. Der Verein führt das Blasorchester der Jugendmusik Kreuzlingen, die drei Orchester JMK Minis, Kids und Teens sowie eine Musikschule. Das aktuelle Vereinshaus wurde 1983 bezogen, der Probesaal wird seit 2011 auch vom Symphonischen Blasorchester Kreuzlingen genutzt, mit dem die Jugendmusik Kreuzlingen eine enge Zusammenarbeit pflegt. Der Probesaal erfüllt die Ansprüche an Grösse, Raumklima und Barrierefreiheit nicht mehr.
Mehr Platz für Unterrichtsräume
Nach jahrelanger Suche nach geeigneten Proberäumlichkeiten ist der Verein nun im Saal des evangelischen Kirchgemeindehauses Kreuzlingen fündig geworden. Der Saal kann als Probelokalität und als Konzertsaal für Abschlusskonzerte von Musiklagern, Vorspielen und Orchesterkonzerten wie auch für öffentliche Proben genutzt werden.
Zusätzlich stehen weitere Räume für den Unterricht zur Verfügung. «Die Lokalität eignet sich für die unterschiedlichen Bedürfnisse des Vereins, bedarf aber noch einer akustischen Ertüchtigung für die entsprechende Nutzung», begründet der Kanton sein Engagement in der Medienmitteilung.
Kommt vor in diesen Ressorts
- Kulturpolitik
Kommt vor in diesen Interessen
- Kulturförderung
- Blasmusik
Ähnliche Beiträge
Mehr Struktur, mehr Programm: Wie sich das Eisenwerk professionalisiert
Mit dem sanierten Saal wächst das Frauenfelder Kulturhaus: Bis zu 600 Gäste sind nun möglich, zugleich steigen die Anforderungen. Das Ehrenamt soll trotzdem zentral bleiben im Betrieb. mehr
«Ich habe immer zwei Leben gelebt.»
Im zweiten Teil des Interview erzählt Hannes Geisser, warum er das Naturmuseum immer interdisziplinär gedacht hat, weshalb Museen aufs Analoge setzen sollten – und was er am meisten vermissen wird. mehr
«Viele hier verstehen zu wenig, wie bedeutsam Museen sind.»
Hannes Geisser verlässt nach fast 30 Jahren das Naturmuseum Thurgau – nicht im Groll, aber mit klaren Worten zur Museumspolitik im Kanton. Ein Gespräch über Geld, Tatkraft und die Rolle von Museen in unserer Gesellsch... mehr

