von Kurt Schmid, 22.10.2009
A propos Leuchttürme: Auch kleine Juwelen leuchten!

Kurt Schmid
Der Thurgau gibt, das ist seit langem so, deutlich mehr Geld aus für die Kulturpflege als für die Kulturförderung und ist in diesem Sinne wörtlich konservativ. Die Kulturpflege ist eine grosse Aufgabe und kommt nie an ein Ende. Denn immer wieder gibt es Kostbarkeiten zu entdecken, zu retten und eben zu konservieren und damit zu erhalten. Jetzt soll in Arbon das „Kappeli“, die Johannes Kapelle aus dem 14.Jahrhundert, dazukommen. Dort sind seit Jahrzehnten wertvolle Wandfresken unter dicken Schichten von Wandfarben verborgen und ausser an der Südseite integral erhalten. Arbon stimmt im November über einen Kredit ab, der es erlaubt, die Malereien wieder zum Strahlen zu bringen. Auch kleine Juwelen strahlen; und wie dies zunehmend geschieht, soll in einem Glascontainer anhand der fortschreitenden Konservierungsarbeiten mitverfolgt werden können. Eine glänzende Idee!
Ähnliche Beiträge
Google Maps, Thurgauer Version 1745
Google braucht Satelliten, um Google Maps aktuell zu halten. Im Thurgau genügte ein Mönch mit guten Verbindungen nach ganz oben. mehr
Thurgauer Akte X: Was wirklich geschah
Die Sonderausstellung «Sehnsucht Mythos» sucht den Ursprung der Sagen. Um diese Suche etwas einfacher zu machen: Einige Thurgauer Verschwörungstheorien können wir gleich hier aufklären. Lesezeit: sagenhafte zwei Minuten. mehr
«Ich habe immer zwei Leben gelebt.»
Im zweiten Teil des Interview erzählt Hannes Geisser, warum er das Naturmuseum immer interdisziplinär gedacht hat, weshalb Museen aufs Analoge setzen sollten – und was er am meisten vermissen wird. mehr

