21.10.2014
Finissage im Seemuseum

Am Sonntag, 26. Oktober, zum letzten Mal zu sehen: die See, Wasser- und Schiffsbilder von Willi Oertig. Um 14 Uhr spricht Barbara Fatzer, Journalistin und Kulturhistorikerin, mit dem seit 40 Jahren malenden Thurgauer Künstler über Kunst und (sein) Kunstverständnis.
Oertigs Bilder zeigen uns bekannte Orte; da waren wir auch schon. Und doch sind wir nicht wirklich da, die Bilder spiegeln auch Leere und Entfremdung, eine Welt, in der sich menschliche Anwesenheit nur erahnen lässt. Leidenschaftliche Genauigkeit, leidenschaftliche Kunstwerke - gemalt von einem eigenwilligen und eigenständigen Künstler.
Kunst und Kommerz
Was sich auch darin zeigt: Ihn vertritt weder eine Galerie noch irgendeine Kulturinstitution, und doch finden seine meist grossformatigen Tafelbilder seit langer Zeit und immer stärker Zuspruch. Wie macht er das, was fasziniert an seinen Ölbildern, wie steht er zu (seiner) Kunst?
Nach dem Gespräch, gegen 15 Uhr, öffnet auch das Museumscafè; bis um 17 Uhr kann die Oertig-Ausstellung im Gewölbekeller besichtigt werden.Weiterhin zu sehen: historische See- und Wasserbilder aus dem eigenen Museumsbestand.(pd)
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Weitere Informationen
Stark wie ein Indianer - thurgaukultur.ch vom 23.08.2014
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