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03.09.2012

Stadtrat will neues Personal

Stadtrat will neues Personal
Turmhof Steckborn | © Brigitta Hochuli

Wie die Exekutive der Stadt Steckborn mitteilt, stimmt sie dem neuen Baugesuch der Stiftung Turmhof nicht zu. Sie setzt auf eine neu besetzte Mediation.

Wörtlich lautet die Sellungnahme des Stadtrats Steckborn: „Der Stadtrat distanziert sich von der Mitteilung der Stiftung Turmhof der vergangenen Woche. Wenn die Stiftung Turmhof in ihrer Mitteilung durchblicken lassen will, der Stadtrat Steckborn stehe hinter dem geplanten Vorgehen bezüglich des neu eingereichten Baugesuchs, dann ist dies nicht richtig. Stadtammann Roger Forrer hat in Vertretung des Bauverwalters lediglich dem Gespräch von Vertretern der Stiftung Turmhof mit Vertretern der kantonalen und eidgenössischen Denkmalpflegen beigewohnt und vom geplanten Vorgehen der Stiftung Turmhof Kenntnis genommen. Dies bedeutet in keiner Weise, dass der Stadtrat dem geplanten Vorgehen der Stiftung bezüglich des Baugesuchs zustimmt und es unterstützt, wie es seitens der Stiftung Turmhof in den Medien dargestellt wurde.

Der Stadtrat sieht weiterhin als einzig erfolgbringendes Vorgehen zur Überbrückung der Differenzen zwischen der Heimatvereinigung, die das Museum im Turmhof betreibt, und der Stiftung Turmhof die Mediation. Der Stadtrat ist aber klar der Meinung, dass mit den heute auf beiden Seiten führenden Vertretern der beiden Organisationen, die an der Mediation teilnehmen, Ziele nicht erreicht werden können. Der Stadtrat hat deshalb die Stiftung Turmhof wie auch die Heimatvereinigung dringend aufgerufen, personelle Konsequenzen zu ziehen und die für eine Annäherung und tragfähige Lösung notwendigen Positionen in den Organisationen neu zu besetzen.

Der Stadtrat ist sehr enttäuscht darüber, dass von beiden Seiten keine Annäherung stattgefunden hat und stattdessen über die Öffentlichkeit beziehungsweise die Medien der jeweils anderen Partei Fehler und Unkorrektheiten vorgeworfen werden. Zudem sieht sich der Stadtrat von beiden Seiten zu Gunsten ihrer Ansichten öffentlich missbraucht.

Heimatvereinigung wie Stiftung Turmhof sind auf die Aufforderung des Stadtrates, bei der Besetzung entscheidender Positionen Schlüsse zu ziehen, nicht eingegangen. Deshalb gelangt der Stadtrat nun, wie er es beiden Organisationen angekündigt hat, mit seiner Sichtweise und dieser Mitteilung an die Öffentlichkeit.

Der Stadtrat hält es für notwendig, dass zwischen Heimatvereinigung und Stiftung Turmhof der Raumbedarf fürs Museum und die Miete dafür vor Umbaumassnahmen geklärt werden.“

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