18.06.2016
2 Thurgauer in Basel preisgekrönt

In Basel wurde Florian Germann mit einem der Swiss Art Awards und Daniel V Keller mit dem Kiefer Hablitzel Preis ausgezeichnet. Beide sind Thurgauer, beide werden im Thurgau beachtet und gefördert.
Florian German hat 2014 einen kantonalen Förderbeitrag erhalten. Er ist 1978 im Thurgau geboren und aufgewachsen, lebt und arbeitet in Fuerteventura und Zürich. Nach einer Lehre als Steinbildhauer arbeitete er von 2000 bis 2003 als Restaurator. Von 2004 bis 2008 absolvierte er an der Zürcher Hochschule der Künste einen Bachelor in Bildender Kunst. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt (u.a. «Wendigo River», Galerie Gregor Staiger, Zürich 2013; «La jeunesse est un art», Aargauer Kunsthaus, Aarau 2012; «The Poltergeist Experimental Group», Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich 2011). 2010 erhielt er ein Werkstipendium des Kantons Zürich, 2009 ein Werkstipendium der Stadt Zürich, einen Atelieraufenthalt in der Stiftung Binz 39 sowie den nationalen Swiss Art Prize.
Nun ist Florian German einer der elf Schweizer Kunstpreise verliehen worden. Seine Arbeit ist in der parallel zur Art Basel stattfindenden Ausstellung Swiss Art Awards 2016 zu sehen.
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Daniel V Keller hat dieses Jahr einen Förderbeitrag des Kantons Thurgau erhalten. Er ist 1987 geboren und in Bottighofen aufgewachsen, lebt und arbeitet in Zürich. Er absolvierte die Keramik Design Klasse an der Schule für Gestaltung Bern (2004-2008) und ein Studium an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam (2009-2012). Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, u.a. 2015 im Kunstraum Kreuzlingen „Past Corners – Rearranged“ (Solo) und in der Kunsthalle Arbon „In Between Geometries“ (Solo); 2014 „Attractions“, Signal Brooklyn (Solo) und „Rear Views“, P/////akt Amsterdam. 2015 erhielt er den Adolf-Dietrich-Förderpreis der Thurgauischen Kunstgesellschaft und eine Ausstellung im Kunstraum Kreuzlingen, 2014 den Kiefer-Hablitzel-Preis, 2008 den Kiwanis Förderpreis.“Ein zentrales Thema in meiner künstlerischen Recherche ist die Wahrnehmung der Oberfläche und die Assoziationen, die damit in Verbindung gebracht werden. Zusammen mit einem Volumen ergeben sie Dinge, die wir erkennen und einordnen können“, sagt er im Interview mit thurgaukultur.ch.
Der Kiefer-Hablitzel-Preis ist ihm in Basel nun erneut verliehen worden. (red)
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