31.03.2016
Wettbewerb für Verwaltungsbau

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat das Programm für den Architekturwettbewerb «Ergänzungsbauten Regierungsgebäude» in der Hauptstadt Frauenfeld genehmigt. Dieser Ergänzungsbau wird angestrebt, da die kantonale Verwaltung in der Kantonshauptstadt derzeit in zahlreichen Liegenschafen eingemietet ist, diese jedoch die aktuellen und künftigen Kriterien für einen zeitgemässen Verwaltungsbetrieb nicht mehr erfüllen.
Im Verlauf der vergangenen Jahre hat der Kanton Thurgau schrittweise mehrere Grundstücke hinter dem Regierungsgebäude in Frauenfeld erworben. Auf diesem zentral und in unmittelbarer Nähe zum Regierungsgebäude gelegenen Areal soll ein Neubau für 170 bis 190 Arbeitsplätze erstellt werden. Diese Arbeitsplätze sind derzeit in 30 Mietobjekten in der Stadt Frauenfeld untergebracht.
Holzbau gefordert
Im nun folgenden anonymen Architekturwettbewerb werden verschiedene Projekte erwartet, die mit unterschiedlichen Ansätzen auf die komplexen Bauaufgaben eingehen. Besonders ist, dass eine moderne, urbane Holzbaukonstruktion gefordert wird, die dem städtischen Kontext Rechnung trägt und die durch die ökologische Bauweise die Umwelt weniger belastet. Mit dieser Vorgabe übernimmt der Kanton eine Vorbildfunktion beim Bau von Gebäuden mit Holz. Zudem soll der Wettbewerb Antworten zum städtebaulich maximal verträglichen Gebäudevolumen geben und darauf, ob eine oder mehrere Bauten erstellt werden sollen.
Jurierung Anfang November
Der anonyme Projektwettbewerb wird Anfang April 2016 auf www.simap.ch und im Amtsblatt des Kantons Thurgau ausgeschrieben. Die Jurierung ist für den November 2016 vorgesehen. Nach Abschluss des Projektwettbewerbs im Januar 2017 soll im gleichen Jahr die Fachplanerevaluation durchgeführt werden. Nach der Ausarbeitung des Gestaltungsplans, des Bauprojekts und des Kostenvoranschlags 2018/2019 soll das Botschaftsverfahren mit der Volksabstimmung 2020/2021 durchgeführt werden. Der Baubeginn wäre für 2023 vorgesehen, während die Inbetriebnahme des Ergänzungsbaus für 2026 geplant wäre. (id)
Alterswilen erhält 150'000 Franken aus dem Lotteriefonds
Der Regierungsrat spricht einen Lotteriefondsbeitrag zugunsten der Volksschulgemeinde und der Politischen Gemeinde Kemmental. Der Beitrag von 150'000 Franken wird für die Bühneneinrichtung (Akustik- und Beleuchtungsanlagen) im Neubau der Mehrzweckhalle in Alterswilen eingesetzt. (id)
Ähnliche Beiträge
50 Ideen. Und eine unausgesprochene Frage
Das Sparpapier der externen Finanzexpert:innen zeigt: Wir sind gut darin, unsere Welt technisch zu vermessen. Aber Zahlen alleine sagen nichts über gesellschaftliche Werte. Ein Kommentar. mehr
Kreuzlinger Museen: Zukunft wird (auch) aus Geld gemacht
Seemuseum, Bodensee Planetarium und Museum Rosenegg sollen ab 2027 mehr Geld erhalten. So will der Kreuzlinger Gemeinderat die Weiterentwicklung der Häuser sichern. Das letzte Wort hat aber das Volk. mehr
Kluge Politik wirkt.
Solidarisch, partizipativ und auf Augenhöhe: Die Entwicklung der Kreuzlinger Museen zeigt, wie Städte heute nachhaltig und erfolgreich Kulturpolitik betreiben können. Ein Kommentar. mehr

