von arttv, 17.02.2023
Woher komme ich?

Die Kunsthalle Wil präsentiert mit «Im Wald des Vaters» eine selbstreflexive Einzelausstellung des Ostschweizer Künstlers. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Wie nimmt man sich selber wahr in seiner eigenen Umgebung, wie will man wahrgenommen werden und wie nehmen einem die Mitmenschen wahr. Was bringt die Herkunft mit, stellt sie Anforderungen und wenn ja, darf sie das? Wer stellt diese Anforderungen? Ist es besser eine Maske zu tragen?
Im Wald des Vaters
Andy Storchenegger befasst sich mit dem ambivalenten Verhältnis der eigenen Herkunft und den unterschiedlichen Wahrnehmungen darauf: der eigenen und die der anderen. Der Künstler stellt in der Ausstellung «Im Wald des Vaters» in der Kunsthalle Wil die Begrifflichkeiten Heimat, Herkunft und Tarnung im Mittelpunkt. So auch den Wald als starkes Bild für die Gemeinschaft, als einen Baum, der sich in der Masse verliert.
Jetzt das gesamte Video ansehen

Weitere Beiträge von arttv
- Die Sammlung neu gelesen (23.04.2026)
- Die Angst vor dem eigenen Erbe (16.04.2026)
- Verwandlung durch Verlust (03.04.2026)
- Auf den Spuren von Carl und Margit Roesch (09.04.2026)
- Zeit in Aquarell (27.03.2026)
Kommt vor in diesen Ressorts
- Kunst
Kommt vor in diesen Interessen
- Bildende Künste
Ähnliche Beiträge
Die Sammlung neu gelesen
Simon Starlings künstlerische Dekonstruktion in Winterthur: Ein britischer Künstler im Dialog mit Werken von Adolph Menzel, Caspar Wolf und anderen Künstler:innen aus der Stiftung Oskar Reinhart. mehr
Erst Neo-Pop-Kunstgalerie, dann Wohnraum
Ein rotes Haus an der Murg wird zur Bühne für Kunst und Visionen: Haru Vetsch zeigt seine Sammlung – und schafft zugleich Raum für ein generationenübergreifendes Wohnprojekt. mehr
Kunst im Dazwischen
Für Christoph Rütimann zählt der Prozess des Kunstschaffens mehr als das Produkt. Eine Retrospektive im Kunstverein Frauenfeld zeigt 30 Jahre Schaffen zwischen Zeichnung, Film, Objekt und Erfahrung. mehr

