von Rolf Müller, 21.04.2015
Ehrung für Staufer/Hasler

Das Architektenduo Astrid Staufer und Thomas Hasler mit Bürositz in Frauenfeld wird mit dem diesjährigen „Prix Meret Oppenheim 2015“ ausgezeichnet. Das teilte das Bundesamt für Kultur (BAK) heute mit.
Neben Staufer/Hasler werden drei weitere „herausragende Schweizer Kulturschaffende“ mit dem Preis geehrt: die Künstler Christoph Büchel und Olivier Mosset sowie der Kurator Urs Stahel.
Die Verleihung findet am 15. Juni 2015 mit den diesjährigen Preisträgern und Preisträgerinnen der „Schweizer Kunstpreise“ parallel zur Art Basel vor der Eröffnung der Ausstellung der „Swiss Art Awards 2015“ statt.
Orientierung am Lokalen
Gemäss BAK-Medienmeldung ist das Architektenduo Astrid Staufer (1963, Lausanne) und Thomas Hasler (1957, Uzwil) bekannt für seine soliden Bauprojekte von höchster Qualität. Ihre Arbeit orientiere sich am Lokalen und beziehe so die unmittelbare Umgebung mit ein. Das Duo arbeitet seit 20 Jahren zusammen und hat sein Büro in Frauenfeld.
Bibliothek der Kantonschule Wil, Bundesverwaltungsgericht, St. Gallen. (Bilder: Roland Bernath, Heinrich Helfenstein)
Zu ihren bekanntesten Bauten gehören die Kantonsschule in Wil, das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen, das Brandhaus in Zürich-Opfikon sowie diverse Schulen, Verwaltungsbauten, Kinos, Bars und Privathäuser. Unter anderem war Staufer/Hasler auch verantwortlich für die Renovation des Thurgauer Regierungsgebäudes oder den Bau des Cinema Luna.
Staufer/Hasler unterrichteten an der ETH Zürich und an der ETH Lausanne; aktuell haben sie eine Professur an der TU Wien inne. Beide forschen und publizieren regelmässig zu Themen auf den Feldern von Architektur, Konstruktion und Städtebau.
Relevanz für Schweizerische Kunst- und Architekturpraxis
Der Schweizer Grand Prix Kunst/Prix Meret Oppenheim wird dieses Jahr zum 15. Mal an Persönlichkeiten der Kunst, Kunstvermittlung und Architektur verliehen, deren Arbeit von besonderer Aktualität und Relevanz für die Schweizerische Kunst- und Architekturpraxis ist. Die Auszeichnungen sind mit je 40'000 Franken dotiert.
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Regierungsgebäude neu eingeweiht - thurgaukultur.ch vom 17.01.2014
Recht – nach aussen gekehrt - thurgaukultur.ch vom 10.01.2013

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